Als ich vor ein paar Tagen im zufällig im Bastelmarkt war, wollte ich eigentlich nur schnell eine Kleinigkeit besorgen. Wer mir auf Instagram und Facebook folgt hat vielleicht schon gesehen, dass ich natürlich – wie immer – viel mehr gekauft habe als eigentlich geplant. Besonders hatte es mir der bunte Draht angetan. Aber was macht man mit meterweise buntem Draht?
In der Osterdeko Abteilung hatte ich dann eine Eingebung: Ein winziges knallgrünes Körbchen, wie das von Herrn Hase.
Und weil, die Farben so schön waren und das Grün zusammen mit dem Hellblau und Türkis so hübsch aussah, habe ich die auch noch mitgenommen und noch eine Rolle Gold – die brauchte ich sowieso. (Beinahe hätte ich auch noch rosa, pink und rot gekauft, konnte mich aber gerade noch bremsen).
Gefüllt mit ein bisschen Ostergras und bunten Eiern wird aus den kleinen Körbchen eine farbenfrohe Osterdeko, die sich auch hervorragend kleines Mitbringsel eignet. Die Henkel habe ich zusätzlich noch mit ein paar bunten Bändchen verziert.
Besonders hübsch sehen die Osterkörbchen auch im Osterstrauch aus. Leider sind die Kirschzweige noch nicht richtig aufgeblüht, aber so langsam kommen sie in Schwung.
Wenn Ihr auch Lust habt, das mal auszuprobieren – für einen kleinen Korb aus Draht braucht man Folgendes:
• ein paar Meter Draht 0,5 mm Durchmesser, möglichst biegsam
• Eine Kneifzange zum Schneiden und evtl. eine Flach- oder Kettzange zum Biegen
So ein Körbchen aus Draht zu flechten ist nicht sehr schwierig nur der Anfang ist etwas fummelig.
Hier habe ich die einzelnen Schritte erklärt:
1. Acht ca. 15 cm lange Drahtstücke zuschneiden plus ein zusätzliches halb so langes Stück. Je vier Drahtstücke zusammenfassen, über Kreuz legen und das kurze Drahtstück mit zu einem der Bündel legen.
2. Jetzt braucht man ein gaaaanz langes Drahtstück (am besten die ganze Rolle) als „Flechtfaden“. Den Flechtfaden abwechselnd über und unter die Drahtbündel führen. Zwei Runden in eine Richtung…
3. …und dann noch einmal zwei Runden in die andere Richtung, so dass alle Drahtstücke auf Vorder- und Rückseite durch den Flechtfaden gesichert sind. (Das war der fummelige Teil)
4. Die vier Drahtbündel werden nun paarweise aufgeteilt, so dass 9 Strahlen entstehen. (4 Zweierbündel + der einzelne Draht = 9 Strahlen). Den Flechtfaden nun abwechselnd über und unter die Strahlen führen.
5. Ein paar Runden so weiter flechten
6. Dann die Strahlen noch mal teilen, so dass insgesamt 17 Strahlen entstehen.
7. Weiter flechten und je nach gewünschter Rundung, die Strahlen hochbiegen.
8. Hat das Körbchen die richtige Höhe erreicht, den Flechtfaden abschneiden und in der Korbwand verstecken. Die anderen Dränt auf die gleiche Länge kürzen und jeweils neben dem Nachbardraht in die Korbwand stecken.
9. Für die Henkel ein paar Drahtstücke zu einem „Zopf“ flechten.
10. Ein neues Drahtstück zwei oder dreimal durch die Korbwand stecken und damit den Henkel befestigen. Fertig!
Und wenn man den Henkel weglässt wird ein Eierbecher für’s Osterfrühstück draus.
Viel Spass beim Ausprobieren und Bunte Ostern! :-)

Als erstes braucht man für die Pfeile natürlich Federn, in meinem Fall natürlich bunt! ;-)
Die Federn sind ganz schnell gemacht, dafür braucht man lediglich Zahnstocher und Washi Tape.
Und so funktioniert’s: Einfach den Zahnstocher von beiden Seiten mit Tape bekleben, in Federform schneiden und ein paar Einschnitte rechts und links machen, damit es richtig „fedrig“ aussieht – ferig! Die Federn kann man übrigens auch sehr gut als Tisch- oder Kuchendeko verwenden.
Wer das Projekt noch weitertreiben möchte braucht für die Pfeile noch Folgendes:
Jetzt werden die Federn oben am Schaft befestigt. Dazu einfach den unteren Teil des Zahnstochers mit Tape am Schaft festkleben oder mit Wolle umwickeln.
Für die Pfeilspitzen je zwei gleiche Dreiecke aus Filz ausschneiden, eines davon mit doppelseitigem Klebeband (oder anderem Kleber, der nicht durchschlägt) bekleben und zusammen mit dem Gegenstück am untern Teil des Schafts festkleben. Eventuell noch etwas zurecht schneiden – fertig ist der (Liebes-)Pfeil!
Und wer Lust hat kann auch noch einen passenden Bogen dazu machen. Ich bin noch nicht ganz sicher, was ich nach dem Valentinstag mit den Pfeilen mache, aber ich hab‘ da schon eine nette Dekoidee…




PS: In einem Anfall von Optimismus habe ich endlich eine Facebook-Seite eingerichtet – wer mag darf jetzt gerne liken und sharen. :-)



Jetzt stehen die Töpfe hier im Sonntagsstaat auf der Fensterbank und warten auf ihren Einsatz. Und weil sie so hübsch anzusehen sind und ich mich jedesmal freue wenn ich in die Küche komme – würde ich sie am liebsten behalten. Ich glaube, ich muss noch mal ein paar neue Töpfe besorgen. :-)


Dieses kleine Pinguin-Gehege hier ist allerdings nicht für mich, sondern ein Geburtstagsgeschenk für meine Mama, die sich ganz dringend „so eine schöne Glasglocke“ gewünscht hat. Und weil so eine leere Glasglocke ja doch ein etwas trostloser Anblick ist, habe mir ich schnell noch mal den Zooarchitekten-Hut aufgesetzt und eine kleine Polar-Landschaft für die Pinguin-Familie gebastelt.
Die „Eis-Felsen“ sind aus lufttrocknedem Fimo, mit ein bisschen hellblauer Farbe und dem restlichen Sprühschnee von Weihnachten. Und die Mini-Schals (am Südpol ist es ja bekanntermaßen eher kühl) sind aus Stickgarn gehäkelt.






