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Kosmetiktäschchen

Kosmetiktäschen

Am 24. Dezember ist ja bekanntlich Weihnachten. Aber tückischerweise schleicht sich der Heilige Abend immer irgendwie unbemerkt heran und auf einmal ist Weihnachten – und man hat immer noch nicht alle Geschenke beisammen. Um nervenaufreibende Last-Minute-Aktionen in diesem Jahr zu vermeiden, habe ich deshalb mit der Home-made-Geschenke-Produktion schon mal angefangen.

beauty-bag-collage

Und weil Freundinnen sich ja immer über schnuckligen Mädchenkram freuen, habe ich eine kleine Beauty-Bag nach eigenem Schnitt genäht. Davon werde ich noch ein paar mehr machen, mit ein bisschen Beauty-Krams füllen – dann sind die weiblichen Wesen schon mal versorgt. ;-)

beauty-bag

Für die Herren der Schöpfung muss allerdings noch eine andere Idee her. Vielleicht finde ich beim Creadienstag ja eine Anregung?

Am liebsten Erdbeere…

Es gibt doch nichts schöneres als sich das Frühstücksbrötchen mit köstlicher Erdbeermarmelade zu versüßen. Da kommt natürlich nur Selbstgemachte in Frage. Also habe ich mich auf dem Wochenmarkt durch sämtliche Erdbeeren probiert um die süssesten Früchtchen zu finden. Die wurden dann – zusammen mit Mama – zu einer äußerst leckeren Marmelade verarbeitet.

Weil ich noch ein paar Mitbringsel brauchte, habe ich die Gläser noch ein bisschen „gepimpt“. Eigentlich wollte ich nur die Deckel mit ein bisschen Stoff verzieren, aber dann habe ich doch noch mal ein neues Stoffdruck-Experiment gewagt, nachdem das letzte ja ein ziemlicher Reinfall war.

Dazu habe ich mir aus einem großen Radiergummi einen Erbeerstempel geschnitzt. Und weil immer noch was fehlte, hab ich noch ein kleines Ettikett gestaltet, auf festem Papier ausgedruckt und einfach drangehängt.

So, jetzt hab ich hier sechs hübsche kleine Gläschen mit knallroter Marmelade stehen. Ehrlich gesagt, würde ich sie am liebsten alle behalten. ;-) Aber bald kommen ja Kirsche & Co – dann kann ich noch mal eine „Jam-Session“ veranstalten und mir eine neue Verpackung ausdenken.
Weitere Anregungen für Selbstgemachtes findet ihr wie jeden Dienstag hier.

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Flowerprint-Shirt {MMM}


Heute mal ein gelungenes Experiment, das leider gründlich daneben ging.

Ich dachte, ich näh mir mal ein total schnuckeliges Shirt aus selbstbedrucktem Stoff. Bei dem Stoff handelt es sich um einen hellblau-weiß gestreiften Jersey, den ich mal günstig zu diesem Zweck auf dem Stoffmarkt gekauft habe. Ich muss zugegeben, dass mir der Stoff nicht so ganz geheuer war, weil er erstaunlich wenig dehnbar ist. Ob man daraus ein vernünftiges Shirt nähen kann?? Hmm… Ach, was soll’s die hellen Streifen sind so hübsch und außerdem der ideale Untergrund für mein Stoffdruck-Experiment! Ich nehm den jetzt einfach mal mit. Aus diesem Stoff habe ich dann also das Shirt zugeschnitten (Joana) …und ihr ahnt schon was jetzt kommt.

Der experimentelle Teil, nämlich das Bedrucken, war gar nicht das Problem. Das Stempeln hat – nach ein paar Versuchen – super geklappt. Statt eines Stempelkissens habe ich Acrylfarbe benutzt, die ich mit einem Schwämmchen auf den Stempel getupft habe. Ich war von meinem ersten Druck-Experiment ganz angetan und dachte „fein, dann nähe ich das Ganze jetzt schnell mal zusammen.“
Auf die gruseligen Details will ich jetzt nicht weiter eingehen. Auch wenn’s auf den Fotos vielleicht nicht so aussieht, dieses Shirt ist einfach furchtbar und definitiv nicht tragbar – und Schuld daran ist dieser gräßliche Jersey. Solange man sich nicht bewegt ist alles wunderbar. Aber sobald man den Arm hebt oder den Oberkörper dreht verwandelt sich das Shirt in eine Zieharmonika. Und nach vorne beugen geht gar nicht, weil der Ausschnitt nicht anliegt. Ich hab noch mal versucht ihn zu retten, aber da war nix zu machen.
Sobald ich mich von diesem Experiment erholt habe, werde ich aber noch mal einen Versuch wagen – natürlich mit einem anderen Stoff. ;-) Das Shirt gefällt mir nämlich eigentlich ganz gut, nur tragen werde ich es wohl nicht, es sei denn als Wachspuppe in Madame Tussauds Kabinett.
Mehr selbstgeschneiderte Experimente könnt Ihr übrigens wie immer hier bei Cathrine bewundern.

Strandkleid für große Mädchen {MMM}

Das letzte Mal, das ich ein Strandkleid trug ist schon eine Weile her. Damals war es gelb und aus Frottee, kombiniert mit Eimer und Schäufelchen. Mein neues Strandkleid ist ein paar Nummern größer und aus geringeltem Jersey.

Zusätzlich hab ich noch zwei Taschen aufgenäht, die natürlich strandkleidmäßig bestickt sind.

In die Taschen passt leider nicht ganz soviel hinein wie in einen Sandeimer. Trotzdem werde ich von der Strandkleid-mit-Schaufel-und-Eimer-Kombination wohl absehen und mir stattdessen noch eine altersgemäße Strandtasche nähen.

Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch der Strand und entsprechendes Wetter. Und obwohl ich mittlerweile ein großes Mädchen bin, hätte ich jetzt große Lust eine Sandburg zu bauen – natürlich mit Wassergraben!
Mehr Selbstgeschneidertes für den Sommer gibt’s wie immer hier.

Schnitt: “Vlieland” von Schnittreif, Stickdatei „Cala Aurosa“ von Lila-Lotta über Huups

Minitäschchen

Dieses Mini-Umhängetäschen-Portemonnaie war eine Auftrag meiner Mutter.

Für die Beförderung größerer Geldsummen ist ein Aktenkoffer sicherlich sinnvoller, aber ein paar Scheinchen und etwas Kleingeld passen auf jeden Fall rein.

Das Erstaunliche dabei ist, …

…das so ein kleines Ding (mindestens) genausoviel Arbeit macht wie ein großes.

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Shopper

Einkaufen ist furchtbar lästig. Damit meine ich natürlich nicht gelegentliche Ausflüge auf den Wochenmarkt oder in schnucklige Feinkostlädchen sondern den regelmäßigen Gang zum Supermarkt, um Milch, Waschmittel, Klopapier & Co. zu besorgen. Damit ich diese profanen Dinge nun wenigstens in einem erfreulichen Behältnis nach Hause befördern kann, habe ich mir diese Einkaufstasche genäht.

Hier habe ich auch das erste Mal Wachstuch ausprobiert. Aus den Resten könnte ich eigentlich noch ein passendes Portemonnaie machen…

Verziert sind die Seiten mit zwei Stickbuttons aus der Stickserie „Bright Christmas“, die nicht nur an Tannenbäumen oder Weihnachtsgeschenken hübsch aussehen.

 Stickdatei: „Bright Christmas“ von Jolijou über Huups

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