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MMM: Joana – mit Blümchen und ohne Gräten

Ich bin überhaupt kein Anhänger von der „Langes-Shirt-über-Hose-Kombination“. Das sieht an anderen immer toll aus – an mir nie. Deshalb war mein ursprünglicher Plan auch, das Shirt ohne das Rockteil zu nähen. Aber die Neugier ist meine beste Freundin und so habe ich es wider besseres Wissen doch ausprobiert. („Wenns doof aussieht kannst du es ja wieder abschneiden“, argumentierte meine beste Freundin). Und Überraschung: Es gefällt mir ganz gut.

Da ich nie etwas nähen kann, ohne es zu besticken oder sonst irgendwie zu verzieren, musste für dieses Shirt natürlich auch etwas her. Eigentlich sollte ein hübsches, kleines Fischgerippe – passend zu den maritimen Ringeln – das Shirt zieren. Aber wohin damit? Auf den Arm? Auf den Rücken? Oder vorne auf den roten Streifen als „Gürtelschnalle“??? Oder vielleicht doch lieber ein Blümchen? Zum Anstecken? Dann kann man es wenigstens beliebig positionieren… hm.

Weil ich mich nicht entscheiden konnte, wohin mit dem Fisch und weil ich das Shirt endlich fertig nähen wollte, ist es dann eben doch wieder ein Blümchen geworden, wie hier auch schon, und schon wieder rotgepunktet.

Na was soll’s, ich sag’s mal durch die Blume: Wer mag schon Fischgräten??
Noch mehr Selbstgenähtes gibt es übrigens, wie jeden Mittwoch hier.

Schnitt: „Joana“ von Jolijou über Farbenmix

Erster Versuch

Eine Overlock hab ich jetzt schon eine ganze Weile. Nur ausprobiert hab ich sie noch nie. Ich bin nicht gerade ein technisches Genie und Geräte mit umfangreichen Bedienungsanleitungen finde ich tendenziell beängstigend. Trotzdem hab ich mich jetzt aber endlich aufgerafft, weil alle immer so tolle Shirts nähen und ich die Maschine ja schließlich zu diesem Zweck angeschafft habe. Herausgekommen dabei ist dieses Shirt:

Bevor ich das Ganze zusammen getackert habe, musste aber noch eine Verzierung drauf. Ein Blümchen. Da ich keine Lust auf weitere Experimente hatte, (Sticken auf Jersey – nächstes mal vielleicht)  habe ich einfach ein Freestyle-Blümchen draufgenäht.

Einfach mit schwarzem Garn drauflosgenäht, die Kanten schön fransig.

Da fallen eventuelle Fehler nicht auf und man kann immer sagen  „das gehört zum Look“.

Den Saum habe ich einfach umgeklappt und von innen einen Jeansstreifen drübergenäht. Noch einen kleinen Knopf und ein Stückchen Webband – fertig! Und es war gar nicht sooo schwer. Warum hab ich das nicht schon früher ausprobiert?

Schnitt: „Fanö“ von Schnittreif über Farbenmix

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